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Präparatekasten
von J.D. Möller

Ein Präparatekasten Johann-Dietrich Möllers (1844-1907). J.D. Möller stellte mikroskopisch kleine Präparate mit bis zu 4.000 winzigen Diatomeen her. Mit dem Verkauf dieser begehrten Sammlerstücke wurde er so reich, dass ihm eine halbe Kleinstadt gehörte. Angeschaut werden kann der Kasten in Vitrine 5, die den Dilletanten und Profis gewidmet ist.

Fotonachweis: Phyletisches Museum Jena / Universität Jena
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PNEU Typeface -
Der Typographientwurf

Wie könnten Diatomeen unsere Kommunikation inspirieren? Diatomeen sind faszinierend und ich denke sie könnten Inspiration für jedes Design-Produkt sein. Mein Projekt ist ein Ergebnis dieser Idee. In meinem Fall habe ich mit nur zwei Zutaten zu experimentieren begonnen: die Form der Buchstaben und die visuelle Interpretation von Diatomeenstrukturen. Von da an habe ich begonnen, verschiedenste Karaktere zu generieren, ohne mich von traditionellen Aspekten in der Typographie einschränken zu lassen. Stattdessen habe ich mich darauf konzentriert neue Formen zu finden. Bei dem Projekt zählte nicht so sehr der Gedanke von 'form following function', sondern viel mehr das Experimentieren selbst, bei dem man wissenschaftlich nach interessanten und nutzbaren Ergebnissen sucht.

Fotonachweis:
Jonathan Rodríguez Moya
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Künstlerische Mikrofotografie

Der Mikrofotograf Carl Strüwe fotografierte unter anderem Diatomeenschalen unter dem Lichtmikroskop. Seine Fotografien stehen in der Tradition der klassischen Moderne und des Bauhaus.

Fotonachweis: Carl-Strüwe-Archiv Bielefeld, Prof. Gottfried Jäger